Ruhe und Gelassenheit kann man lernen. Gratis, aber nicht umsonst

Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern die Gedanken über die Dinge. Epiktet

 
So ist es mit Ereignissen die uns Angst machen, so ist es aber auch mit Situationen in denen wir uns über andere ärgern, über uns selbst oder ein Ereignis. Wenn wir zum Beispiel einen Anschlusszug verpassen ist das Verpassen des Zuges nichts Schlimmes, nichts Beunruhigendes. Der Zug fährt und wir stehen dort. Fertig. Das ist die Situation. Wenn wir uns jetzt ärgern, dann nicht wegen der Situation, sondern weil wir sie so nicht haben wollen. Wobei ein kleiner Ärger nichts schlimmes ist. Erst wenn wir uns so richtig ärgern, wütend werden und den ganzen Tag der unangenehmen Erfahrung nachhängen, fangen wir an zu leiden. Ein Leiden, welches wir uns mit unseren Gedanken herbeigeführt haben, nicht der verspätete Zug.