Akzeptanz- und Commitment

Bei der Akzeptanz- und Commitmenttherapie, kurz ACT genannt, handelt es sich um eine Form der kognitiven Verhaltenstherapie, welche unter anderem von Prof. Steven Hayes, Professor für Psychologie an der Universität Nevada/USA, entwickelt und in den letzten Jahren durch Fach- und Selbsthilfebücher von Dr. Russ Harris im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht wurde. Diese Therapieform ist eine integrative Form, welche humanistische, systemische und achtsamkeitsbasierte Strategien miteinander vereint. Bei der Akzeptanz- und Commitmenttherapie geht es um ein wertgeleitetes, achtsames Handeln, bei dem nicht eine Symptomreduktion nötig ist, um ein besseres Leben führen zu können. Vielmehr geht es darum, der aktuellen Situation mit Achtsamkeit zu begegnen, die Beziehung oder Sichtweise auf die aktuellen Gegebenheiten so zu ändern, damit sie Menschen nicht länger von einem wertorientierten Leben abhält. Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie will Menschen dabei unterstützen ein reiches, erfülltes und sinnvolles Leben zu führen. Dazu gehört auch, unangenehme Gedanken und Gefühle zu akzeptieren, die zum Leben dazugehören.

 

Quelle: 

Harris Russ (2011), ACT leicht gemacht: Ein grundlegender Leitfaden für die Praxis der

Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Arbor Verlag GmbH, Freiburg

 

Weitere wertvolle Informationen zur Akzeptanz- und Commitmenttherapie gibt es auf der Seite  der Deutschsprachigen Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften e.V. (DGKV)


«If we live a full life, we will feel the full range of human emotions.» Russ Harris